It’s alive! Lasagna tricolore

Mai 3, 2015 2 Kommentare

Nachdem nun fast drei Jahre vergangen sind seit meinem letzten Blogeintrag, der irgendwas mit Essen zu tun hatte, dachte ich mir, es wäre mal wieder Zeit. Höchste Zeit! Es hat sich eine Menge getan, seitdem ich das letzte Mal für einen Blogpost gekocht habe: wir wissen jetzt mit absoluter Sicherheit, dass alles, was wir im Internet tun, überwacht wird, es gibt wieder einen Krieg in Europa und ich habe jetzt nicht nur einen Master-Abschluss und einen Job, sondern auch meine eigene Küche.

In dieser Küche finden allerdings hauptsächlich unspektakuläre Dinge statt: es gibt viele Spiegeleier, häufig Pasta oder Suppen. Nach besagter Arbeit haben meine Freundin und ich wenig Lust, noch irgenwas Aufwendiges zu kochen. Zum Glück gibt es manchmal lange Wochenenden, die zeitlich ausreichen, um wenigstens einmal irgendwas Cooles zuzubereiten. Davon handelt dieser Blogeintrag.

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Zweiter Teil: auf dem Weg zu SPI auf dem Panda

Fuck, I just realized that I wrote the first part in English and this, the second part, in German. Well, I will translate it. Some day. Maybe. Just click on the links and and look at what looks like code or paths. You’ll figure it out.

Gut, ihr habt jetzt also euer Pandaboard zum Laufen bekommen. Jetzt wollt ihr ja SPI haben, also sucht ihr dafür nach Anleitungen. ihr werdet diese Anleitung finden: http://www.embedded.com/design/system-integration/4373418/Implementing-SPI-on-an-OMAP-based-board-design Inhaltsmäßig identische Einträge gibt es mehrere, benutzen die gleichen Bilder und alles. An sich ist das auch alles schick, aber wenn ihr solche Nichtsnutze seid wie ich, werdet ihr auf das Problem stoßen, dass da nicht beschrieben wird, wo genau dieses Board Definition File ist. Nun, zum Glück habt ihr ja mich, der ich da auch viel Zeit investiert habe, bis ich einfach einen meiner Schergen gefragt habe und der mich darauf hinwies, dass es darum geht, einen eigenen Kernel zu kompilieren und das File in den dafür benötigten Daten liegt.

Puh, Kernel kompilieren. Zum Glück hat linaro das nahezu idiotensicher hinbekommen: alles was man braucht ist dieses Script: https://releases.linaro.org/13.02/android/panda/linaro_android_build_cmds.sh . Erneut ist die Benutzung von Ubuntu empfohlen, auch weil man mit einem einfachen
apt-get install gcc-arm-linux-gnueabi
die Crosscompiler aus den offiziellen repos installieren kann. Das ist schon ganz nett.

Die nächste Schwierigkeit war, herauszufinden, was man denn nun eigentlich mit dem Ergebnis macht. Nun, wenn man bereits ein Android auf der SD-Karte hat, muss man nur eine einzige Datei austauschen: die Datei ../linaro-kernel/out/arch/arm/boot/uimage wird auf die boot partition der SD-Karte kopiert (->ersetzen).

Ich hab dann einfach mal den unveränderten, aber „eigenhändig“ kompilierten Kernel ausprobiert und er lief.

Die in der oben verlinkten Anleitung beschriebenen Änderungen habe ich noch nicht durchgeführt, da ich immernoch nicht die Treiber und/oder Datenblätter für meine SPI-Geräte habe. Naja, ich werde neue Erkenntnisse hier wieder posten.

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Bester Anruf ever!

Eben rief mich eine unterdrückte Nummer auf dem Festnetztelefon an. Dran war ein offensichtlich indischer Mensch, der schlecht zu verstehen war, im Hintergrund Stimmen.

Ich: „Hallo?“
Er: „Hallo.“ [Hintergrund-Gequatsche, irgendwas mit Server]
„Hallo?“
„Hallo, Microsoft technical Service“ [Lärm]
„Beg your pardon?“
„Do you speak English?“
„Yes, I do“.
„Hallo, Microsoft technical Service. Our mainserver tells me your computer has a virus.“


[Lachen] klick.

Im Sinne der Wissenschaft hätte ich vermutlich herausfinden sollen was er verkaufen will. Oder ob ich ein iPad gewonnen habe. Oder endlich meinen Penis vergrössern lassen kann. Aber ich war unvorbereitet und musste lachen. Das nächste mal vielleicht.

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Off kitchen: Some Pandaboard stuff

This is just a quick entry with two objectives: a) be a reminder for myself and b) maybe help someone who is just as hopeless as I am when it comes to setting up environments for development.

So the past weeks I have been struggling with Android on a Pandaboard – even though it could have been done in something like five minutes. Maybe 15.

Basically at first you do the basic steps written down here: https://wiki.linaro.org/Platform/Android/ImageInstallation. So you created your image onto the sd-card and installed the binaries. I actually did this in ubuntu because I am a lazy person. Put the sd-card into the slot.

Now you connect your pandapoard up with ethernet, keyboard and mouse, a screen, serial port and then power. Wait for it to boot up. If it is stuck at „ANDROID _“ then you forgot to install the binaries. Nice.

You probably want to use adb for debugging. This is very handy and powerful and stuff – but if you are a bit of an idiot like I am, it can be frustrating. I tried it with USB and it didn’t work. I tried it via serial port and it didn’t work (but I managed serial communication, which helped me with nothing). So my last chance was adb via ethernet. As the board was connected to my LAN, I entered a static IP using the android settings interface and then did this: https://wiki.linaro.org/Platform/Android/SetupAdbOverTcp
As you can read there, this is maybe not the savest procedure in the world, but fuck that, first you want some results.

I hope you did enjoy that more than I did and stay tuned for the next episode, when i will be telling you how to use SPI on a pandaboard (once I figured it out myself).

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n=5 (nur mal kurz)

Aus meiner beliebten Reihe „Nudelsoßen mit n Zutaten (für n>0)“ habe ich heute mal eine weitere Episode. Hier die Zutaten:

Garnelen (z.B. TK, ich habe nicht-marinierte Garnelenspieße gekauft und dann deassembliert), Sonnenblumenöl, Milch, Sambal Oelek, Sojasoße.

Nudeln kochen, abgiessen. In den noch heißen Topf das Öl und die Garnelen werfen. Salzen, pfeffern und ein wenig Sojasoße dazugeben. Wenn die Garnelen angenehm rosa sind Milch und Sambal Oelek hinzugeben (wer mag kann auch noch Unmengen Knoblauch benutzen), wenn alles heiss ist die Nudeln wieder in den Topf geben, alles gut vermischen, fertig.

Einfach, schnell, lecker. Man muss halt nur vorher Garnelen kaufen. Was nervig ist.

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Nudelsoßen mit n Zutaten (n>0)

Juni 6, 2012 1 Kommentar

Ich hatte gerade eine Idee. Und zwar habe ich gestern, wie so oft, zum Mittag Nudeln gegessen. Mit einer Soße. Und diese Soße bestand aus  sieben Zutaten, was für meine Verhältnisse schon fancy viel ist. Und so dachte ich eben daran, ob mir für jede natürliche Zahl ein einfaches, schnelles Rezept einfällt. Ich fange dann mal an:

n=1:

Passierte Tomaten aus dem Glas (Oder Tetrapak).
Kalt oder warm, völlig egal. Trotzdem grossartig und deutlich besser als Ketchup (und gesünder UND billiger)!

n=2:

Siehe n=1, warm, mit italienischen Kräutern (die man getrocknet als Mischung kaufen kann, also zählt das als eine Zutat!)

n=3:

Butter, geriebener Käse, Milch.
Nach dem Abgiessen der Nudeln den heissen Topf wieder auf den Herd stellen, einen ordentlichen Batzen Butter hineingeben. Dann die abgetropften Nudeln zurück in den Topf, Käse und Milch dazu bis sich eine cremige Konsistenz herausbildet. Glückwunsch, das ist die Grenze an Kochkunst, die Amerikaner von Europäern unterscheidet.

Jetzt muss ich die Frage stellen, ob die Zutaten, die ich zum Würzen benutze, als Zutaten gelten. Zum Beispiel die erwähnten italienischen Kräuter. Oder Sojasoße, Sambal Oelek, Sardellen, Salz/Pfeffer, Senf, Sahne. Und all der Kram der nicht mit dem Buchstaben „S“ anfängt. Wenn diese Zutaten zählen, dann hab ich bis n=15 mindestens schon mit den beiden angegebenen Grundlagen ausgesorgt. Und danach würde ich mir versaut klingende „französische Gewürze“ ausdenken um den limes (n gegen unendlich minus eins) für Rezepte als Funktion der Zutatenanzahl ein reales Rezept werden zu lassen. Aber hier noch zwei Rezepte, die ich mag (zuerst das von gestern)

n=7:

Butter, geriebener Käse, Milch, Creme fraîche, Senf, Sambal Oelek, Sojasoße.
An sich wie n=3, es bietet sich aber an, die neuen Zutaten zusammen mit der Milch vorher zu verrühren, weil das sonst mit der gleichmäßigen Verteilung schwer wird. Funktioniert meiner Meinung nach entgegen der Ursprünge im „Mac’n’Cheese“ am besten mit langen Nudeln, wie Spaghetti, Tagliatelle oder Bavette.

n= 8

Passierte Tomate, Tomatenmark, Zwiebeln, Knoblauch, Sojasoße, Agavendicksaft/Zucker, italienische Kräuter, Butter/Rapsöl/Sonnenblumenkernöl.
Zwiebeln sehr fein würfeln und in Butter/Öl langsam glasig anschwitzen (etwas Zucker/Dicksaft hinzugeben). Tomatenmark zugeben und auch ein paar Minuten im Öl „anbraten“. Knoblauch sehr fein würfeln (also noch deutlich feiner als die Zwiebeln) und zusammen mit den passierten Tomaten in den Topf geben. Andere Zutaten hinterher werfen und das Ganze dann auf minimaler Hitze mindestens 3-4 Stunden köcheln lassen. Zwischendrin kontrollieren ob noch genügend Flüssigkeit vorhanden ist, im Notfall mit Wasser oder Gemüsebrühe verdünnen. Entweder über Nacht stehen lassen und am nächsten Tag zu Pasta essen oder heiss in Gläser füllen und irgendwann später essen. Oder verschenken. Oder Leute damit bewerfen.

Bei grösser werdendem n kommen dann auch vermehrt Gemüse ins Spiel. Tomaten, Zucchini, Brokkoli, Rosenkohl, grüner Spargel – Sie passen alle herrlich zu Pasta. Ach jetzt hab ich Appetit auf Gemüse. Verdammt.
Auch gut funktionieren natürlich jede Form von Krabben/Garnelen, aber auch Fischfilets (alles andere als Filets ist in Verbindung mit Pasta doch Quatsch) und Muscheln. Aber das ist ja für meine Küche viel zu extravagant. Dann doch lieber auf diese teureren Zutaten verzichten und dafür zur Pasta eine Flasche Wein trinken.

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Introducing: Gemüse. Cannelloni mit Frischkäsefüllung und Gemüsegedöns

April 22, 2012 3 Kommentare

Gut Ding will manchmal Weile haben. Das ist eine Redewendung, die mir als faulem Menschen aus der Seele spricht. Und deshalb habe ich hier jetzt auch schon Ewigkeiten nicht mehr gebloggt – was auch daran lag, dass das, was ich zur Zeit so koche, mir immer furchtbar unspektakulär vorkommt. Kürzlich wurde ich aber darauf aufmerksam gemacht, dass dies vielleicht gar nicht der Fall ist und meine Vorstellungen einfach nur überzogen und falsch sind. Okay, so wurde es nicht formuliert aber so habe ich es dramatisiert verstanden. Also gut, dann versuche ich es mal wieder mit bloggen.

Heute gibt es Cannelloni mit ganz viel Gemüsekrams. Und um euch darauf vorzubereiten, „Gemüse“ sieht zum Beispiel so aus:

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