Fazit: mein neuer Nudelsalat (ohne Bilder)

So, nachdem ich nun ausreichend Feedback eingeholt habe und der Zeittest bestanden wurde (wenn der Nudelsalat mehr als 20 Minuten überlebt, ist er durchgefallen), kann ich nun mein neues Rezept verraten:

Wie ich schon verraten hatte, war mein Thema dieses Jahr Cheeseburger. Und da ich ja kein Freund von Kundentäuschung bin, kommt in den Salat auch das hinein, was drauf steht. Also Cheeseburger. Hierbei meine ich natürlich nur den eigentlichen Fleischpatty, auf dem dann wunderschön der Käse schmilzt (das bezeichnet man in der Fachsprache auch als “patty melt”). Aber ich greife vor, ich sollte mein Rezept lieber chronologisch nacherzählen (das ist hier schließlich kein Fincher-Film).

Am Anfang stehen natürlich Nudeln, die gekocht und dann sauber abgeschreckt werden (Nudeln nur bei Nudelsalat abschrecken!). Und zwar bis sie kalt sind. Dadurch garen sie nicht nach (und werden nicht zu weich).

Danach kümmert man sich um die Cheeseburger: ich habe Sonntag nochmals Cheeseburger gemacht (zum ohne-Salat-essen) und dabei das Hack selbst gehackt. Dazu habe ich mir im EDEKA abgepacktes “Beefsteak” gekauft (ich nehme an dass das irgendein Stück in der Nähe des Rumpsteaks war), in ca. inch-große Würfel geschnitten und für so 10 Minuten in die Tiefkühltruhe gelegt. Dann habe ich in meinem Küchenmixer die Würfel in rund 100-Gramm-Portionen stoßweise (so 10-15 1 Sekunden lange Mix-Vorgänge) zerkleinert. Diese Portionen habe ich dann auf ein Brett geschüttet und ganz vorsichtig und ohne viel Kraft und Druck zu den Pattys geformt. Die Pattys dann unmittelbar, bevor sie in die Pfanne gehen salzen. Die Pattys dann mit der gesalzenen Seite nach unten in die heiße Pfanne werfen – es ist nicht schlimm wenn der Burger ein wenig zerbricht, später wird es durch den Käse zusammengeklebt. Nach einer angemessenen Zeit die Oberseite salzen und den Burger vorsichtig wenden. Jetzt den Burger bis zur gewünschten Garstufe braten, dabei relativ häufig wenden. Wenn der Burger dann so gut wie fertig ist den Käse darauf (ich habe Cheddar genommen, das hat sich als gute Wahl herausgestellt), den Käse schmelzen lassen und dann die Burger aus der Pfanne nehmen und auf einem Teller abkühlen lassen. Wenn es dann eine anfassbare Temperatur hat, die wunderschönen Burger in Würfel schneiden – schade, aber man will ja Nudelsalat machen.

Wir haben nun Nudeln und die Burger. Was jetzt noch fehlt ist die Soßenkomponente. Ich hatte anfangs noch mit einer Rezeptur aus Joghurt und Ziegenkäse experimentiert, das stellte sich aber als größtmöglicher Fehlschlag heraus. Deshalb ist die Basis bei mir, wie so oft, eine Salatmajonaise. Diese wird angereichert mit einer Mischung aus Senf (Dijon am besten, also beißend scharf und mit einer feinen Geschmacksnote), Sambal Oelek (nicht zu knapp!), Gewürzgurken, ein Wenig Sojasoße und noch weniger Weinessig.

Dann alle 3 Komponenten gut durchmischen und den Salat einen Tag im Kühlschrank ziehen lassen. Fertig!

Ankündigung: der 2011-Nudelsalat!

Nachdem ich nun meine Bachelorarbeit abgeschlossen habe (duh, winning!), hatte ich endlich Zeit und Gelegenheit, den Nudelsalat dieser Saison zu Designen. Wie ihr das aber kennt, gibt es bei der Entwicklung eines Produktes mehrere Phasen: man beginnt mit der Analyse der Anforderungen, erstellt dann die Konzeption und beginnt dann, iterativ das Produkt zu bauen und zu testen. Hat man dann den Prototypen fertiggestellt, so muss dieser unabhängigen Testern vorgeführt werden, um sicherzustellen, dass das Produkt auch nicht am Bedarf und am Markt vorbei entwickelt wurde. Mein Nudelsalat steht nun seit fast einem Tag im Kühlschrank und zieht, damit ich ihn nachher, beim grossen Karfreitagsgrillen, der Versuchsgruppe vorführen kann. Bisher bin ich recht zufrieden mit dem Ergebnis, muss aber vielleicht noch ein wenig nachwürzen. Auf jeden Fall bin ich auf das Feedback gespannt, da ich dann erfahre, ob mir erneut ein so grosser Erfolg wie im letzten Jahr gelungen ist.

Den ausführlichen Bericht gibt es nach den Produkttests und dem nächsten Kochen des Nudelsalats. Nur eins verrate ich: das Thema dieses Jahr ist Cheeseburger!

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Die Energie für den Endspurt – Das Overdose-Sandwich

Ich bin zur Zeit dabei, die Präsentation für die Verteidigung meiner Bachelorarbeit zu basteln. Da wird auf 2 Computern hin- und her-geklickt, Grafiken gebaut, Animationen angepasst, Restprogrammieraufgaben erledigt und so weiter. Reichlich zu tun also und was liegt da näher als sich mit ordentlich Energie zu versorgen. Ich habe neulich schon den Grundstein für das heutige Rezept gelegt, aber heute will ich auch kurz darüber bloggen: Das Overdose-Sandwich. Weiteres nach dem Klick.


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Dream on: Lasagne Explosion – der Prototyp

Wie die Leser dieses doch recht mager besuchten Blogs wissen, plagt mich zur Zeit die Bürde der Bachelorarbeit, die über mir schwebt/hängt/liegt wie eine undurchdringbare Käsedecke. Um mir selbst eine Abwechslung vom Programmiertrott zu gönnen, entschied ich, mal wieder mit zwei meiner liebsten Schergen, fortan “Die Swarleys” genannt, eine Runde zu kochen. Und da es scheinbar relativ kompliziert ist, in dieser Stadt, sollte man nicht in der glücklichen Lage sein, einen Schlachter persönlich zu kennen (oder vom Gesundheitsamt unbemerkt eine Privatschlachterei in der eigenen Waschküche zu betreiben), Rindernierenfett zu bekommen, fiel mein ursprüngliches Rezept, Burger (aber richtig!) leider aus. Um dennoch einen Akzent gegen die von einem anonymen Kommentator durchaus richtig bemerkte Verweichlichung der Prinzipien und Ziele dieses Blogs zu setzen, entschied ich mich, “to boldly go, where no man has gone before”.

Was hier ein wenig undefiniert aussieht, war meine beste Idee seit der Demokratie. Die Lasagne Explosion!


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Noch ein Ramen Update

Nunja, technisch gesehen handelt es sich hierbei nicht um Ramen, sondern um die ungleich älteren und kultivierteren Pho. Da es das Zeug aber auch getrocknet und abgepackt beim Edeka gibt, wähle ich das, frei wie ich bin, mal zu der Ramen-Familie.

Schon an der Packung fällt auf: es sind andere Nudeln. Yeah!

Tatsächlich haben diese Nudeln mehr Biss als Ramen, dafür sind sie auch glibschiger und schlechter mit Stäbchen zu essen. Unterm Strich meiner Meinung nach aber den Ramen vorzuziehen.
Die Suppe ist wie immer so lala, sorgt weder für akute Schmerzen noch für extasische Zustände.

Was ich aber unbedingt noch loswerden will ist mal wieder ein Funfact: und zwar werden Pho, die ein traditionelles vietnamesisches Gericht sind (Sie werden dort in verschiedensten Varianten zugereitet.), in ihrer Heimat hauptsächlich zum Frühstück gegessen. Ist das nicht super? Nudelsuppe zum Frühstück, einen besseren Start in den Tag kann es doch kaum geben.

Da ich gerade bis aufs Blut mit meiner Bachelorarbeit kämpfe, komme ich kaum zum Kochen (und Bloggen). Vielleicht werde ich aber in der nächsten Woche einen Tag mal wieder etwas richtig schön Fleischig-Gutes zubereiten. Zumindest plane ich das jetzt erstmal so.

Also, Party on!

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Nachtrag Ramenvergleich

Hier noch ein kleiner Nachtrag zum Artikel Ramenvergleich: Ich habe mir neulich aus dem in meiner Nachbarschaft befindlichen Penny Markt eine neue Sorte Ramen mitgebracht, dich ich dann vorgestern (oder so) testen konnte. Erstmal 2 kleine Bilder:

An sich kann ich dazu auch nicht viel zu sagen, die Nudeln waren Standard Qualität, die Suppe war auf YumYum-Niveau, Palmöl und MSG waren natürlich auch enthalten. Dafür hat die Packung nur 45 Cent oder so gekostet.

Hoffentlich kommt bald wieder mehr regulärer Content rein.
Johann

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2011 – Mal sehen ob ich das ganze Jahr durchbloggen kann!

So, ein neues Jahr hat begonnen und wir alle fragen uns, was es wohl bringen mag. Okay, politsch wird sich wohl nichts ändern, aber vielleicht werden wir als Menschen ja besser. Zum Beispiel habe ich mir vorgenommen, dieses Blog hier aufrecht zu erhalten und vielleicht etwas häufiger was zu schreiben. Mal sehen. Ausserdem will ich wieder häufiger Gastbeiträge veröffentlichen: alle die das hier lesen, sind dazu aufgefordert, mir Artikel zu schicken!

Also, macht euch ein schönes Jahr und so.
Euer
JP

Angehängt ein Bild von meinem Silvester-Menü, nach einem Kochbuch, das ich hier bald mal vorstellen werde.

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