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Kochen mit bärtigen, unzuverlässigen Menschen. Ein großer Burger.

Auf einfachen Wunsch (Danke, Jonas) veröffentliche ich hier nun noch ein paar Bilder und Gedanken zu einem Thema, das uns allen am Herzen liegt: Wie baue ich einen Burger von der Grösse eines Fladenbrotes?

Diese Bilder entstanden im Rahmen des Ostblock-Aufenthaltes meines Schergen Bastian, der überrascht war von der Tatsache, dass Rostock auf dem Gebiet der ehemaligen DDR liegt. Naja, Informatiker eben. Auf jeden Fall war er also im August bei mir zu Besuch und aus diesem Anlass wollten wir auch etwas kochen. Also holten wir noch einen weiteren bärtigen Schergen, den altbekannten Swarley, dazu und tüftelten an einem hochkomplexen Rezept. Es folgen die beiden erschreckenden Fotos meiner Mittäter, dann der Klick zum ganzen Artikel.

Die Schwierigkeit besteht darin, den Patty des Burgers zu formen und dann in einem Stück zu behalten. Ein Höchstmaß an Konzentration und Fingerspitzengefühl ist nötig. Zumindest für den zweiten Teil, denn der erste ist ganz einfach: man nimmt einfach eine große Pfanne (nicht die größte die man hat!) und füllt diese mit Rinderhack – in dem Fall einfach gekauftes, man kann es sich natürlich auch selbst hacken. Ein wenig verdichten um den Zusammenhalt des Fleisches zu verbessern.

Das Ganze überführt man dann mittels geeigneter Mittel (z.B. Holzbrettchen) in eine (größere) Pfanne und erhitzt es.

Nachdem der Burger in der Pfanne von außen ordentlich Farbe bekommen hat, schiebt man ihn in den warmen Ofen (so 70-80°C). Das ist zwar alles andere als energieeffizient, aber im Vergleich zu der Energie, die die Kuh während ihrer Leb- und Schlachtzeit verbraucht hat zu vernachlässigen. Jetzt nur noch den perfekten Garzeitpunkt abschätzen oder hochtechnologisch bestimmen: so 60 Grad sollte das Fleisch im Inneren haben – 70 bis 80 oder so für well done.

Dann noch fix die Toppings bereitmachen, also Gemüse waschen und schneiden und, natürlich, Bacon zubereiten. Denn ohne Bacon wäre das ja sinnlos.

So, dann behutsam Käse auf dem heißen Burger schmelzen (ich nehme meistens Cheddar dafür, aufgrund des sehr kräftigen Geschmacks, wer nur die käsige Konsistenz mag kann auch diese einzeln abgepackten Chesterscheiben nehmen) und den Belag hinzufügen:

Auf dem letzten Bild sieht es zwar so aus, als wäre das Fladenbrot fiel zu groß für den Burger, aber beim fertigen Produkt waren Größenverhältnisse und Komposition im gewünschten Bereich: das war nicht nur ein Burger, der groß genug für zwei bärtige Kerle und mich war, sondern auch ein ziemlich guter Burger. Ich fand das Fladenbrot eine sehr gute Alternative zu den üblichen pappigen Burgerbrötchen. Und BLT ist die perfekte Kombination für Burgertoppings.

Ich hoffe dass Jonas mit diesem Eintrag zufrieden ist und auch mal wieder zum überdimensionalen Kochlöffel greift.

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